Montag, 15. Februar 2016

TPD2 umgehen, geht das?

Die androhende Gefahr den Dampfern den Garaus zu machen, bringt jede Menge Unruhe mit sich. Die Politik in unserer sogenannten Demokratie, macht derweil ihren Job und ist dabei uns Dampfern das Leben schwerer zu machen, als es notwendig ist.
Viele von uns, oder besser gesagt die meisten sind Ex-Raucher, denen es trotz aller Mühe leider nicht gelungen ist, das Rauchen aufzugeben. Als Ursache halt bislang immer das Nikotin, welches bekanntlich ein enorm hohes Suchtpotential hat, als Ursache die uns das Rauchen aufzugeben so schwer macht.
Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit elektrische Zigaretten zu nutzen und umzusteigen. Dabei haben wir die Wahl, ob wir bei Geräten der modernen Generation, unsere Liquids mit oder ohne Nikotin zu kaufen. Zahlreiche Dampfer haben im Laufe der Zeit auf nikotinfreie Liquids umgestellt und das nahezu problemlos. Andere Dampfer werden noch eine Weile brauchen und andere schaffen es auch langfristig kaum ohne, was aber der geringere Teil sein dürfte.
Schädlich ist das Dampfen auf alle Fälle, da macht sich kein Umsteiger etwas vor. Aber es ist ein Unterschied, denn die herkömmliche Zigarette ist um 95% schädlicher als das Dampfen, was sogar nachgewiesen wurde. Eigentlich müssten Krankenkassen und das ganze Gesundheitswesen froh darüber sein und uns Dampfer zu unterstützen und Rauchern den leichten Umstieg möglich zu machen, was vieles einfacher machen würde.
Aber in einem kapitalistischen System, bleibt vieles unberücksichtigt und leider zu oft die Belange der Bürger. Eines findet immer große Beachtung, das Geld.
Die Tabakwarenindustrie ist mächtig und fährt hohe Umsätze ein, von denen die Regierung profitiert. Allein über 70% am Preis einer Schachtel Zigaretten sind steuerliche Einnahmen, mit denen unser Staat rechnet. Dass das Rauchen gesundheitsschädlich ist, weiß jeder und tausende sterben jährlich an den Folgen. Langzeitstudien gibt es, weil es das Rauchen lange gibt. Ganz im Gegensatz zum Dampfen, das uns erst seit wenigen Jahren ermöglicht ist. Aber wie lange noch?

Wird die TPD2 erwartungsgemäß zu unseren Ungunsten umgesetzt, sieht's böse aus und große Hoffnungen auf ein unbeschwertes Dampfvergnügen, werden gänzlich zerstört.
Aber vielleicht gibt es eine Chance für uns, die schlimmsten Folgen zu umgehen, schließlich hat man es auch bei der Glühbirne geschafft, welche verboten wurden. Heatballs sind hingegen erlaubt, obgleich wir alle wissen, das dieses Produkt nur anders genannt wird.
Da kommt mir spontan der Gedanke, ob im schlimmsten Fall eine ähnliche Situation unsere elektrischen Zigaretten, also Dampfen, auch als Dampferzeuger, Inhalatoren, Nebelmaschinen ein Schlupfloch finden würden. Schließlich ist es ja auch möglich, das diverse Chemikalien tonnenweise ins Ausland exportiert werden können, als Grundstoffe für Zahnpasta und anderen fadenscheinigen Vorwänden. Computerschrott geht offiziell als Computertubehör nach Ghana und umgeht damit die Abfallentsorgung.
Unter all den Gesichtspunkten muss es doch letztendlich nutzbare Ideen geben, die uns Dampfer dienlich sind, oder?

Das Beste wäre allerdings, man würde uns entgegenkommen statt einzuschränken.

1 Kommentar:

  1. Worum geht es denn bei diesem "TDP2"? Die können ja eigentlich nur Nikotinliquids verbieten. Sich Aromen reinzupfeifen kann man wohl kaum verbieten, denn dann müssten die meisten Lebensmittel schon seit langem verboten sein........

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